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Diese Organisationsform erlaubt es, die eigentliche Datentabelle trotz
der Möglichkeit unterschiedliche Sortierfolgen anzubieten, unangetastet zu lassen. Beim
Ergänzen neuer Datensätze können diese in der Datenbanktabelle jeweils angehängt
werden. In der Indextabelle wird der neue Name an der Stelle eingefügt, die der
Sortierfolge entspricht. Da für jede gewünschte Sortierfolge eine eigene Index-Datei
verwendet wird, muss nie komplett umorganisiert werden, sondern jeweils nur ein Datensatz
an der richtigen Position eingefügt werden.
5.2 Vorteile der indexsequentiellen Datenorganisation
Für diese Organisationsform sprechen mehrere Vorteile:
- Beschleunigter Zugriff auf einen Datensatz. Indextabellen sind in der Regel sehr klein.
Bei Suchoperationen können sie komplett im Hauptspeicher gehalten werden, wodurch die
Suche ohne langsame Datenträgerzugriffe möglich ist. Durch das sortierte Vorliegen der
Datensätze können effektivere Suchverfahren (z.B. binäre Suche angewandt werden).
- Durch das Anlegen mehrerer Index-Tabellen kann der Datenbestand nach unterschiedlichen
Kriterien sortiert angeboten werden, ohne dass der eigentliche Datenbestand umorganisiert
werden muss.
- Das Datenbanksystem ist in der Lage Index-Tabellen beim Anfügen und Löschen
automatisch anzupassen. Der Benutzer der Datenbank muss sich nicht um die Aktualisierung
kümmern.
5.3 Indexarten
Man unterscheidet folgende Indexarten:
- Primär- und Sekundär-Indizes
- Einfeld- und Mehrfelder-Indizes
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