Object Pascal

Sprachliche Grundlage von DELPHI ist die Programmiersprache OBJECT PASCAL. Es handelt sich dabei um eine Weiterentwicklung der Programmiersprache TURBO PASCAL. Zu Zeiten von MS-DOS war TURBO PASCAL eine der erfolgreichsten Programmiersprachen. Für die Entwicklung von WINDOWS-Programmen wurde die Sprache erweitert und vor allem im Bereich der Datentypen ergänzt, um möglichst einfach auf das WINDOWS-API zugreifen zu können. Das WINDOWS-API ist in C bzw. C++ programmiert. Deshalb wurden als Ergänzung die C-typischen Datentypen auch in PASCAL zur Verfügung gestellt. Die Basis der Sprachsyntax bildet nach wie vor die Sprache PASCAL.

Jede Programmiersprache gibt Regeln vor, an die sich der Programmierer halten muss, wenn er ein Programm erstellt. Nur wenn die Regeln eingehalten werden, kann das Programm vom Compiler oder Interpreter übersetzt werden. Diese Übersetzung ist andererseits Grundvoraussetzung dafür, dass das Programm von einem Computer ausgeführt werden kann. Die Regeln einer Programmiersprache werden auch Syntax der Sprache genannt. Die Sprache selbst besteht aus reservierten Wörtern, Zahlen und Bezeichnern. Bezeichner sind Namen, die durch den Programmierer selbst festgelegt werden können. Die drei Elemente werden auch als die Sprachelemente bezeichnet.

Aufbau eines Programms

Ein Programm besteht immer aus einem einzigen Hauptprogramm. Das Hauptprogramm kann mehrere Funktionen und Prozeduren enthalten. Funktionen und Prozeduren können ausser im Hauptprogramm auch in sogenannten Units (Bibliotheken) zusammengefasst werden, die dann in das Hauptprogramm eingebunden werden. Die oben genannten Bestandteile bilden Programmblöcke, die jeweils durch ein entsprechendes reserviertes Wort eingeleitet und auch abgeschlossen werden. Vom Programmierer besonders zu beachten ist, dass von ihm selbst festgelegte Bezeichner nur innerhalb des Blocks gültig sind, in dessen Grenzen sie definiert wurden.

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